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Buber, Martin

Martin BuberMartin Buber (geb. 8. Februar 1878 in Wien; gest. 13. Juni 1965 in Jerusalem). Der freiheitliche Religions- und Kulturphilosoph gehört mit seinen Bemühungen um einen "Hebräischen Humanismus" und seiner Vision einer nicht entfremdeten Welt, eine konsequente Fortschreibung von Gustav Landauers Werk, zu den bedeutendsten Denkern im 20. Jahrhundert.

Martin Bubers Sozialphilosophie richtete sich stets auf einen freiheitlichen Sozialismus aus. Begriffe wie „Gemeinschaft“ oder „Utopie“ blieben hierin zentral.

Unter wesentlichem Einfluss Gustav Landauers fand Buber seit der Jahrhundertwende eine Möglichkeit, seinen Kulturzionismus mit einer libertären Gesellschaftskonzeption zu verbinden. Sein Gemeinschaftsbegriff umfasste ein Verständnis von Soziabilität, die, ohne äußeren Zwang, sich allein der Freiheit und Freiwilligkeit verbunden fühlte. Nur so sei die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit menschlichen Seins adäquat abzubilden.

Die freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit inmitten einer lebendigen Gemeinschaft - dies spiegelte Bubers Vision einer „Neuen Gemeinschaft“ wider.