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Timm, Uwe *

Uwe Timm, geb. 5. Februar 1932 in Hamburg, gestorben am 7. März 2014 in Barcelona, gehörte zum Urgestein des neueren Anarchismus in der Bundesrepublik Deutschland. Ende der 1940er Jahre war er über die Genossenschaftsjugend Hamburg in Kontakt mit Anarchisten wie Otto Reimers gekommen, die das 3. Reich überlebt hatten. In den 1950er und 1960er Jahren Jahren beteiligte er sich aktiv am Widerstand gegen die Notstandsgesetze, Wehrpflicht und atomare Aufrüstung und wurde Mitglied der Internationale der Kriegsdienstgegner (IDK), denen er bis zum Schluss verbunden blieb. Zusammen mit Kurt Zube gründete er 1974 die Mackay-Gesellschaft, die in Anlehnung an John Henry Mackay einen individualanarchistischen Anarchismus vertrat. In deren Nachfolge gab Uwe Timm ab 1994 bis 2013 gemeinsam mit André Siegenthaler und Jochen Knoblauch die Zeitschrift "espero" heraus. 1987 wurde Uwe Timm ausgezeichnet mit dem von Johannes Maria Simmel gestifteten Friedenspreis des Liebknecht-Kreises. langjähriger Betriebsrat in einem größeren Industriebetrieb, Mitbegründer der Mackay-Gesellschaft, Mitherausgeber der Zeitschrift espero. 1987 wurde Uwe Timm ausgezeichnet mit dem von Johannes Maria Simmel gestifteten Friedenspreis des Liebknecht-Kreises.

Werke:

  • Verlorene Kindheit - Errungene Freiheit. Biografie eines unbequemen Libertären“, Oppo-Verlag, Berlin 2007. ISBN 3-926880-17-1.
  • „Gesammelte Schriften. Veröffentlichungen von 1955 - 2002“. Neu Wulmstorf 2002. ISBN 3-8311-4482-6.
  • „Ökologie und Freiheit. Umweltproblem und Anarchismus“, Lernziel Anarchie Nr. 7. Verlag der Mackay Gesellschaft, Freiburg/Br. 1980. ISBN 3-921388-33-3.
  • „Anarchie, eine konsequente Entscheidung für Freiheit und Wohlstand“, Lernziel Anarchie Nr. 3. Verlag der Mackay Gesellschaft, Freiburg/Br. 1976. ISBN 3-921388-10-4.
  • Anarchismus heute. Positionen. Verlag Schwarzer Nachtschatten, Bösdorf. ISBN 3-89041-006-5

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