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Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen

Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen
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ISBN: 9783894015848
GTIN/EAN: 9783894015848
Verlage: Edition Nautilus
Mehr Titel von: Edition Nautilus
19,90 EUR
inkl. 5 % MwSt. zzgl. Versandkosten


Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen
Von Raoul Vaneigem.
Aus dem Franz. von der Projektgruppe Gegengesellschaft. Neu durchges. und überarb. von Hanna Mittelstädt.

Hamburg : Edition Nautilus, 2008. Dt. Erstausgabe. Broschur, 320 Seiten. ISBN 978-3894015848.

Beschreibung:

Diese neuartige »Fibel des Klassenkampfes« erschien 1967 mit einem Skandal und wurde umgehend zum meistgeklauten Buch Frankreichs. Mit leidenschaftlicher Subjektivität und radikaler Kritik der bestehenden Verhältnisse verknüpft diese umfassende Kritik der modernen Formen der Entfremdung die Bereiche Politik, Kunst und Alltagsleben zu einer explosiven Mischung, die 1968 zum Ausbruch kam.

Ein Schlüsselwerk der aufständischen Geschichte von 1967-68 ist das Handbuch der Lebenskunst. Neben Guy Debords Gesellschaft des Spektakels prägte es die Parolen auf den Mauern und Plakaten des Mai 68.

Der poetische, witzige, zornige und radikale Stil Vaneigems ist aus der modernen Gesellschaftskritik nicht mehr wegzudenken. Seine provozierenden Thesen gegen die Verkümmerung der Emotionen, gegen Warengesellschaft und Patriarchat, gegen die ganze Welt der Okonomie, setzen auf Spontaneität, individuelles Erleben und die Kostenlosigkeit der Bedürfnisse. Die Perspektive der Macht, mit ihrer Hierarchie, Aufopferung und Arbeit, soll umgekehrt werden in eine Perspektive der Selbstbestimmung, Kreativität, Spontaneität und Poesie. Die radikale Subjektivität findet ihre Verwirklichung in der von allen gemachten Geschichte.

Vorwort des Autors zur Nachauflage 1991 (5)

Einleitung (15)

Erster Teil
DIE PERSPEKTIVE DER MACHT


I. Das Unbedeutende bekommt Bedeutung (21)

Die unmögliche Beteiligung oder
Die Macht als Summe der Zwänge
(29)

II. Die Erniedrigung (31)
III. Die Isolierung (44)
IV. Das Leiden (52)
V. Der Verfall der Arbeit (63)
VI. Druckausgleich und dritte Kraft (69)

Die unmögliche Kommunikation oder
Die Macht als universelle Vermittlung
(77)

VII. Das Zeitalter des Glücks (79)
VIII. Tausch und Gabe (89)
IX. Die vermittelte Anwendung der Technik (99)
X. Die Herrschaft des Quantitativen (106)
XI. Vermittelte Abstraktion und abstrakte Vermittlung (114)

Die unmögliche Verwirklichung oder
Die Macht als Summe der Verführungen
(129)

XII. Das Opfer (131)
XIII. Die Trennung (143)
XlV. Die Organisation des Scheins (150)
XV. Die Rolle (160)
XVI. Die Faszination der Zeit (185)

Das Überleben und seine falsche Infragestellung (191)

XVII . Das Übel des Überlebens (193)
XVIII. Die Verweigerung ohne Stützpunkt (199)

Zweiter Teil
DIE UMKEHRUNG DER PERSPEKTIVE


XIX. Die Umkehrung der Perspektive (225)
XX. Kreativität, Spontaneität und Poesie (231)
XXI. Die Herren ohne Sklaven (248)
XXII. Die Raum-Zeit des Erlebten und die Korrektur der Vergangenheit (268)
XXIII. Die einheitliche Dreiheit: Verwirklichung - Kommunikation - Beteiligung (288)
XXIV. Die Zwischenwelt und die neue Unschuld (329)
XXV. Folge von »Wir sind euch egal?«. Wir werden euch nicht mehr lange egal sein (334)

Toast auf die revolutionären Arbeiter (339)

Nachbemerkung der Übersetzer (345)