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Ungeschriebene Autobiografie

Ungeschriebene Autobiografie
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ISBN: 9783894015947
EAN: 9783894015947
Verlag: Edition Nautilus
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Produktbeschreibung

Ungeschriebene Autobiografie
Von Errico Malatesta. Herausgegeben von Piero Brunello und Pietro Di Paola. Aus dem Italienischen von Egon Günther.

Hamburg: Edition Nautilus, 2009. Deutsche Erstausgabe. Broschur, 224 Seiten, mit 9 S-W-Abbildungen. ISBN 978-3894015947. Buch des Jahres 2009 - Bibliothek der Freien, Berlin.

Beschreibung:

Malatesta (1853-1932) hat sich immer geweigert, seine Autobiografie zu schreiben. Er hielt sie angesichts der krisengeschüttelten Weltlage für unerheblich. Trotzdem liest sich sein Leben wie ein Abenteuerroman: Auf der Flucht vor der Polizei quer durch die Länder der Welt lernte er die bedeutendsten Zeitgenossen der internationalen Aufstände kennen.

Obwohl aus wohlhabender Familie, engagierte er sich schon sehr früh politsch und wurde als Vierzehnjähriger zum ersten Mal verhaftet. 1871 warf man Malatesta wegen Teilnahme an einer Demons­tration von der Universität. Er trat der italienischen Sektion der Internationale bei, traf 1872 Michail Bakunin in der Schweiz. 1877 war Malatesta an einem bewaffneten Aufstand in Kampanien beteiligt. Sie verübten einen Brandanschlag auf das Finanzamt und erklärten das Ende der Monarchie. Der Aufstand wurde durch das Militär schnell niedergeschlagen. Malatesta war gezwungen, das Land zu verlassen.

Im Laufe der folgenden Jahre lebte und agitierte er in Ägypten, in der Schweiz, in Rumänien, London, Argentinien, Belgien, Malta, den USA und immer wieder auch in Italien, wo er mehrfach verhaftet wurde. Malatesta gründete mehrere anarchistische Zeitschriften, organisierte Streiks und Demonstrationen. Unter der faschistischen Diktatur Mussolinis arbeitete er als Elektriker in Rom, wo er 1932 fast 80-jährig starb.

Inhalt

Einleitung von Piero Brunello [5]

Londoner Skizzen von Pietro Di Paola [29]

Ausgewählte Erinnerungen (1853-1932)

  • Als Kind in der Kirche [53]
  • Mit 15 Jahren im Internat [53]
  • Erste Verhaftung im Alter von 17 Jahren [56]
  • Der Abschied von der republikanischen Idee [57]
  • Mit 18 Jahren Diskussionen mit Giuseppe Fanelli [59]
  • Die neapolitanische Föderation der Internationalen Arbeiter-Association [64]
  • Mit 19 Jahren beim Kongreß von Saint-Imier [66]
  • Mit 20 Jahren: Beteiligung an einem Aufstandsversuch in Apulien [69]
  • Mit 22 Jahren Mitglied bei den Freimaurern [72]
  • Mit 23 Jahren zu Besuch bei Bakunin [74]
  • Bewaffnet in den Mateser Bergen [75]
  • Mit 29 Jahren in Ägypten [81]
  • Mit 30 Jahren als Mitglied der Internationale verurteilt [84]
  • In Neapel zu Zeiten der Cholera [87]
  • Flucht nach Argentinien [89]
  • Als Goldsucher in Patagonien [91]
  • In Argentinien der Geldfälschung bezichtigt [94]
  • Wieder in Europa [95]
  • Am 1. Mai 1890 im Hyde-Park [97]
  • Kampagne gegen die terroristischen Attentate [99]
  • Mit 40 Jahren in Spanien [101]
  • Ein Brand in der Londoner Wohnung [102]
  • Emigrantendasein in London [104]
  • Die Brotunruhen in Ancona [106]
  • Mit 46 Jahren Flucht von der Insel Lampedusa [109]
  • Auseinandersetzung um Gaetano Bresci [111]
  • Eine Schießerei in London [113]
  • Spione und Provokateure in England [117]
  • Ein Verleumdungsprozess [119]
  • Im Gefängnis [122]
  • Wieder in Freiheit [123]
  • Mit 60 Jahren Abreise von England [126]
  • Die Propaganda in Italien [126]
  • Die »Rote Woche« [128]
  • Am Vorabend des Krieges wieder in London im Exil [134]
  • Trauerfälle in der Familie [137]
  • Im Dezember 1919: Rückkehr nach Italien [139]
  • Die Fabrikbesetzungen [146]
  • In San Vittore [154]
  • Das Attentat am Diana-Theater [155]
  • Die Leitung der Umanità Nova [157]
  • Diskussionen mit einem Vertreter der Bolschewisten [160]
  • Faschistische Gewalttaten [166]
  • Die ersten Monate der faschistischen Regierung [168]
  • In der Wohnung interniert [172]
  • Auf die achtzig zu [188]
  • Eine Flasche Sauerstoff neben dem Bett [198]
  • Der 22. Juli 1932 [201]

Anmerkungen [207]

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