Mit der Nutzung unseres Shops erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.  Mehr Informationen
Einverstanden
aLibro - Fachbuchhandlung für Anarchie & Anarchismus
Autorenbuchhandlung des DadAWeb

Es lebt noch eine Flamme

Es lebt noch eine Flamme
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
ISBN: 9783922209720
GTIN/EAN: 9783922209720
Verlage: Trotzdem Verlag
Mehr Titel von: Trotzdem Verlag
19,00 EUR
inkl. 5 % MwSt. zzgl. Versandkosten


„Es lebt noch eine Flamme“
Rheinische Anarcho-Syndikalisten/-innen in der Weimarer Republik und im Faschismus

Von Ulrich Klan und Dieter Nelles

Reutlingen: Trotzdem Verlag, 2. Aufl. 1990. 379 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3922209720

Beschreibung:

Die Arbeit umfasst die Herkunftsgeschichte der Freien Arbeiterunion (FAUD) sie stellt mit dem regionalen Schwerpunkt Ruhrgebiet deren politische Betätigung in der Märzrevolution 1920 oder den Erwerbslosenunruhen dar und schildert die innerorganische Kontroversen um Strategie und Taktik.

Der zweite Teil widmet sich den internen Gruppen und Themen wie z.B. Jugendautonomie, Syndikalistische Arbeiterjugend Nacktkultur, Frauenbünde sowie freie Schulen.

Vorbemerkung [7]
Einleitung [8]


Kapitel 1: Arbeiterbewegung von unten: Anarchismus und Syndikalismus
1. Aus eigenen Wurzeln. Die Vorgeschichte des deutschen Anarcho-Syndikalismus [13]
2. Die Ideen des deutschen Anarcho-Syndikalismus [27]
3. Anarcho-Syndikalismus als proletarische Kulturbewegung [38]


Kapitel 2: "Im Anfang war die Tat" - Anarchosyndikalisten in Aktion (1918-1923)
1. Die deutsche Revolution [61]
2. Die Gründung der Freien Arbeiterunion (FAUD) [69]
3. Märzrevolution 1920 [76]
4. Die Aktionen des Rechtsanwalts Lamp in Elberfeld [79]
5. Streiks und Erwerbslosenunruhen im Rheinland [91]


Kapitel 3: Radikaler gewerkschaftlicher Tageskampf oder revolutionärer Propagandazirkel
1. Kontroversen über Strategie und Taktik [107]
2. Die Diskussion über das Beriebsrätegesetz [116]
3. Die Organisation der FAUD [118]
4. Ursachen des Mitgliederrückgangs in der FAUD (AS) [123]


Kapitel 4: Fisch ohne Wasser - die FAUD von 1924-1933
1. Die Orientierung auf gewerkschaftliche Tageskämpfe [135]
2. Die Düsseldorfer Fliesenleger [144]
3. Zur Agitation der FAUD im Rheinland [148]
4. Die Anarcho-Syndikalisten im Kampf gegen den Faschismus [158]


Kapitel 5: Der Widerstand im Faschismus
1. Widerstand im Rheinland [171]
2. Solidarität mit Spanien [176]
3. Speziell: Widerstand in Wuppertal [180]


Kapitel 6: Syndikalistische Jugend - zwischen "Jugendautonomie" und Klassenkampf
1. Anarchistische Jugendliche in der Jugendbewegung [189]
2. Die frühen rheinischen Jugendgruppen - Nacktkultur, Freidenkertum und revolutionärer Wissensdurst [191]
3. Die "Freie Schule" und die "Freiheitliche Kindergruppe" [218]
4. "Junge Anarchisten" - die syndikalistische, anarchistische Jugend ab 1925 [234]


Kapitel 7: "Sozialistisches Neuland"
Die Düsseldorfer Siedlung "Freie Erde" [268]


Kapitel 8: "Sind anarchistische Frauenbünde notwendig?" Oder "Wie weiblich ist die Anarchie?"
1. Frauen in der Männerbewegung [289]
2. Der "syndikalistische Frauenbund" [299]
3. Freie Liebe [310]


Kapitel 9: "Mit Gesang die Welt stürmen" ... die literarischen und musikalischen Initiativen im Rheinland
1. Die Düsseldorfer "Schöpfung - Tageszeitung und Sozialrevolutionäres Organ für ein sozialistisches Neuland" [317]
2. Anarchistische Kunstauffassungen [321]
3. Die Freie Sänger-Gemeinschaft [317]


Kapitel 10: Zur sozialen Basis der FAUD [338]


ANHANG:

  • Nachwort [356]
  • Kurzportraits [362]
  • Quellen- und Literaturverzeichnis [365]