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Fremde Feinde

Fremde Feinde
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ISBN: 978-3-939816-25-6
EAN: 9783939816256
24,90 EUR
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Produktbeschreibung

Fremde Feinde.
Sacco und Vanzetti - Ein Justizmord

Frankfurt am Main: Nomen Verlag, 2015. Gebunden, 296 Seiten. ISBN 978-3939816256.

Beschreibung:

Am 15. April 1920 überfallen Banditen im Staate Massachusetts einen Lohntransport, töten beide Wachmänner und flüchten mit der Beute. Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf die beiden italienischen Einwanderer Nicola Sacco und Bartholomeo Vanzetti. Sie sind Ausländer, Atheisten – und Anarchisten. Obschon die Beweise dürftig sind, werden die beiden angeklagt und in einem fragwürdigen Indizienprozess trotz weltweiter Proteste zum Tode verurteilt.

Schuldig oder nicht? Bis heute ist diese Frage nicht endgültig beantwortet, aber allein die Zweifel und das ungerechte Verfahren reichen aus, um den Fall zu einer Legende zu machen.

Helmut Ortner schildert spannend und einfühlsam Leben, Kampf und Tod der beiden Einwanderer. Ein erschütterndes Buch über Fremdenfeindlichkeit, ein Buch von großer Aktualität.

 

Inhalt

  • Erstes Kapitel: Die Schüsse vonBridgewater und SouthBraintree [9]
  • Zweites Kapitel: Aufbruch ins Gelobte Land [55]
  • Drittes Kapitel: Jagd auf Rote und Radikale [55]
  • Viertes Kapitel: Die Falle schnappt zu [83]
  • Fünftes Kapitel: »Mindestens zwölf Jahre...« [101]
  • Sechstes Kapitel: Als Staatsfeinde abgestempelt [125]
  • Siebtes Kapitel: Im Käfig von Dedham [139]
  • Achtes Kapitel: Die »heilige« Entscheidung [161]
  • Neuntes Kapitel: Die juristische Verschwörung [195]
  • Zehntes Kapitel: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung [209]
  • Elftes Kapitel: Das Geständnis [221]
  • Zwölftes Kapitel: »Sie töten zwei Unschuldige!« [235]
  • Dreizehntes Kapitel: Freiheit oder Tod [243]
  • Vierzehntes Kapitel: Letzte Rettungsversuche ?55
  • Fünfzehntes Kapitel: Das Ende einer Tragödie [265]
  • Epilog [285]
Quellen- und Literaturhinweise [285]

Rezensionen

Pressestimmen:

»Ortners Buch ist ein Lehrstück für alle, die mit Andersdenkenden und Außenseitern zu tun haben. Wir alle.«

(Frankfurter Allgemeine Zeitung)