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Die Bonnot-Bande

Die Bonnot-Bande
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Art.Nr.: 9783903022447
ISBN/EAN: 9783903022447
Verlag: bahoe books
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Produktbeschreibung

Die Bonnot-Bande
Von Richard Parry
Mit einem Essay von Errico Malatesta. Aus dem Englischen von Osama Gobara

bahoe books. Wien 2017 (erweiterte Neuauflage), Broschur, 260 Seiten, ISBN  978-3903022447.

Beschreibung:

Das ist die Geschichte der berüchtigten Bonnot Bande, jener anarchistischen Bankräuber, die zum ersten Mal ein Auto als Fluchtfahrzeug eingesetzt haben. Sie vereinigten sich rund um die Zeitung "L’ anarchie" von Victor Kibaltschitsch (später bekannt als Victor Serge) und verschrieben sich dem Illegalismus, einer alltäglichen Praxis im Kampf gegen das Eigentum und die Gesetze der Reichen: Befreiung entsteht demnach durch die unmittelbare Aneignung der Reichtümer der Bourgeoisie durch Diebstahl, Überfälle und Raub. Ihre spektakulären Aktionen und ihr dramatischer Tod machte sie zu Legenden unter den Revolutionären dieser Welt.

Gleichzeitig ist dieses Buch ein wunderbares Porträt des Paris der Jahrhundertwende. 30 Jahre nach der Niederschlagung der Kommune war Paris eine Hochburg exilierter und heimischer Rebellen, der radikalen Gewerkschaft CGT, der kleinen Zeitungen, wo auf jeder Seite Sprengstoff genug war, es war das Paris von Anatole France, Ravachol und Louise Michel, das Paris wo der Widerstand gegen die Staatsgewalt einen Sinn hatte. Parry griff bei seiner intensiven Recherche auf Archive in Paris, Amsterdam und London zurück und stellt die philosophischen Wurzeln des IndividualAnarchismus bei Nietzsche und Stirner dar. Die korrigierte und überarbeitete Neuauflage ist mit zahlreichen raren Originalaufnahmen, Karten und Zeichnungen bebildert.

Das Nachwort bildet ein Essay von Errico Malatesta aus der anarchistischen Wiener "Zeitung Wohlstand für Alle" aus dem Jahr 1914

Rezensionen

"Weder verurteilt noch glorifiziert Parry die Bonnot Bande. Stattdessen versucht er ihre Aktivitäten in einer ideologischen Tradition zu verorten und, mindestens genauso wichtig, in den gnadenlosen Klassengegensätzen, welche die damalige französische Gesellschaft charakterisierten."

Ulf Gyllenhak in Dagens Nyheter