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Francisco Ferrer
Ein libertärer Schulreformer im Kontext der Bildungsgeschichte
Von Ulrich Klemm
Hilterfingen: Edition Anares, 2004 (Espero Sonderheft; 11). 48 Seiten. Kartoniert. ISBN 978-3905052725
Beschreibung:
Der Spanier Franciso Ferrer (1859-1909) gilt als wichtigster und bekanntester anarchistischer Pädagoge des 20. Jahrhunderts. Mit seiner 'Modernen Schule' in Barcelona wurde Ferrer zum Begründer einer internationalen libertär-pädagogischen Bewegung. Sein dramatischer Tod - er wurde 1909 hingerichtet - machte ihn zu einem Märtyrer des Anarchismus.
Diese Kleine Schrift von Ulrich Klemm bietet eine prägnante und kompetente Einfuehrung in die anarchistische Bildungskonzeption Ferrers, zeigt seine Wirkungsgeschichte in Deutschland auf und gibt einen Überblick über die internationale Ferrer-Bewegung.
Inhalt
Vorwort [7]
1. Francisco Ferrer als Märtyrer [9]
2. Francisco Ferrer als Pädagoge [10]
3. Was ist libertäre Pädagogik? [11]
4. Ferrers Leben und Werk [12]
5. Zur deutschsprachigen Rezeption von Ferrers Leben und Werk [14]
5.1 Vorbemerkung [14]
5.2 Die politische Kritik und Rezeption im Anschluß an Ferrers Tod [14]
5.3 Die erste Phase der pädagogischen Rezeption Ferrers [19]
5.4 Zur pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Rezeption nach 1945 [20]
5.5 Fazit [22]
6. Ferrers libertäre Bildungskonzeption [23]
6.1 Die "Education integrale" als Ausgangspunkt der Pädagogik Ferrers [23]
6.2 Über das Verhältnis von Politik und Pädagogik [24]
6.3 Pädagogischer Rationalismus als Leitidee [27]
7. Zur internationalen Ferrer-Bewegung [29]
8. Ferrers Bedeutung [35]
ANHANG:
- Anmerkungen [37]
- Literatur [39]