Rudolf Rocker (geb. 25. März 1873 in Mainz; gest. 19. September 1958 nahe Crompond, Westchester County/USA) war Schriftsteller und Historiker. Rocker gehört zu den einflußreichsten Theoretikern und Organisatoren des deutschen und internationalen Anarchosyndikalismus.
Werke
Keine Kriegswaffen mehr! Rede gehalten auf der Reichs-Konferenz der Rüstungsarbeiter Deutschlands abgehalten vom 18. bis 22. März 1919 in Erfurt, Erfurt o. J. (1919);
Zur Geschichte der parlamentarischen Tätigkeit in der modernen Arbeiterbewegung, Berlin o. J. (1919);
Sozialdemokratie und Anarchismus, Berlin o. J. (1919);
Prinzipienerklärung des Syndikalismus, Berlin o. J. (1920);
Anarchismus und Organisation, Berlin o. J. (1921);
Der Bankerott des russischen Staatskommunismus, Berlin 1921;
Über das Wesen des Föderalismus im Gegensatz zum Zentralismus. Vortrag, gehalten auf dem 14. Kongress der F.A.U.D., 19. – 22. November 1922 in Erfurt, Berlin 1923;
Grundlagen des revolutionären Syndikalismus. Prinzipienerklärung der Internationalen Arbeiter-Assoziation, Berlin 1923;
Johann Most. Das Leben eines Rebellen, Berlin 1924;
Nachtrag zu Johann Most, Berlin 1925;
Hinter Stacheldraht und Gitter. Erinnerungen aus der englischen Kriegsgefangenschaft, Berlin 1925;
Der Kampf ums tägliche Brot, Berlin 1925;
Vom anderen Ufer, Berlin 1926;
Die Rationalisierung der Wirtschaft und die Arbeiterklasse, Berlin 1927;
Der Leidensweg Erich Mühsams, Zürich 1935;
Die Sechs, Berlin 1928;
Die Entscheidung des Abendlandes (Nationalismus und Kultur), 2 Bde., Hamburg 1949 (Bremen 1977, Zürich 1979, Münster 1999);
Zur Betrachtung der Lage in Deutschland. Die Möglichkeit einer freiheitlichen Bewegung, New York 1947;
Der Leidensweg der Zenzl Mühsam, Frankfurt/M. o. J. (1949);
Absolutistische Gedankengänge im Sozialismus, Darmstadt o. J. (1952, Frankfurt/M. 1974);
Heinrich Heine. Ein deutscher Dichter als Prophet, Darmstadt, o. J. (1953);
Milly Witkop-Rocker, Berkeley Heights/New Jersey 1956;
Aus den Memoiren eines deutschen Anarchisten, (hg. v. P. Duerr u. M. Melnikow), Frankfurt/M. 1974;
Erich und Zenzl Mühsam. Gefangene bei Hitler und Stalin, Wetzlar 1976;
Die spanische Tragödie, Berlin 1976;
Max Nettlau. Leben und Werk des Historikers vergessener sozialer Bewegungen, Berlin 1978;
Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus, Berlin 1979;
Die Parlamentarismuskritik des libertären Sozialismus
Herausgegeben von Gerhard Senft
Wien: Promedia Verlag, 2006 (= Edition Linke Klassiker). Broschur, 176 Seiten, ISBN 978-3853712535.
Hrsg. von Jochen Schmück, Bibliographie von Heiner Becker und Jochen Schmück.
Berlin: Libertad 1994 (= Archiv für Sozial- und Kulturgeschichte; 6). Erweiterter Reprint der Originalausgabe (Berlin 1924/1925); Vorwort von Alexander Berkman; Auswahlbibliographie; Bilddokumentation. Gebundene Ausgabe: 496, XVI Seiten, Hardcover u. Lesebändchen. Abb. ISBN 978-3922226222